calcardbackup — jetzt erst recht!!

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Alle Nextcloud/ownCloud-User, die Kalender und Adressen über die private Cloud synchronisieren, aufgepasst! Das Skript, das uns ein wohliges Gefühl der doppelten Sicherheit schenkt, hat ein neues Major-Update bekommen: 0.8.0. Und ist damit in einer weiteren Hinsicht erst sicher geworden: Keine Passwörter mehr im Klartext, nein, nichtmal mehr Usernamen sind notwendig, da calcardbackup nun alle benötigten Daten direkt aus der Datenbank (übrigens egal, ob SQLite3, MySQL/MariaDB oder PostgreSQL) rauszieht und alles schön komprimiert in G/ZIP-Dateien ablegt.

Für die, die calcardbackup noch nicht kennen: Die Kalender liegen im Backup als .ics-Dateien vor, die Adressbücher als .vcf-Dateien. Ein Restore ist also auf quasi jedem System möglich, das calDAV und cardDAV kennt, meist sogar durch drag&drop. Im Notfall können die Dateien sogar einfach mit einem Texteditor angeschaut werden, um den verloren gegangenen Termin wiederzufinden, bevor er vorbei ist. ;-)

Die Anwendung ist dank GitHub denkbar einfach:

  1. das Repository clonen:
    git clone https://github.com/BernieO/calcardbackup
  2. in das neu angelegte Verzeichnis wechseln:
    cd calcardbackup
  3. das Skript dem Webserver-Nutzer zuweisen (hier www-data):
    chown -R www-data:www-data .
  4. das Skript als Webserver-Nutzer aufrufen und den Pfad zum Nextcloud-Verzeichnis angeben:
    sudo -u www-data ./calcardbackup "/var/www/nextcloud"
  5. das Backup findet sich im Unterverzeichnis backups/

Zur regelmäßigen Ausführung natürlich in die Crontab einfügen. Für alle möglichen Anwendungsfälle stehen reichhaltige Optionen zur Verfügung. Steht alles im readme des Repository. Viel Spaß!

Link zu calcardbackup auf GitHub:
https://github.com/BernieO/calcardbackup

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